Pressemitteilung

Wilhelm Schultze kandidiert für das Amt des Hofheimer Bürgermeisters


23-Jähriger Lorsbacher möchte für frischen Wind sorgen

Mobilität, Stadtentwicklung und Digitalisierung als Kernthemen

 

Im Abschlussbuch seines Abiturjahrganges an der Hofheimer Main-Taunus-Schule steht schwarz auf weiß, was nun Realität wird. In der Kategorie „Das wollte ich schon immer einmal machen“ lautet die Antwort von Wilhelm Schultze: „Als Bürgermeister kandidieren.“ Nur wenige Jahre später startet der 23-Jährige pünktlich zum Jahreswechsel seinen Wahlkampf.

 

Trotz seines noch jungen Alters kann Schultze mit Fug und Recht behaupten, dass (politisches) Engagement für Ihn einen hohen Stellenwert besitzt. Als „König von Lorsbach“ inszenierte er sich zunächst in ironischen Beiträgen in den sozialen Medien. Mit der Zeit entwickelt sich die Plattform zu einem digitalen Treffpunkt und einer Informationsstelle mit amüsanten Beiträgen, aber auch handfesten Interviews mit den „Mensche von Lorsbach“. Weiterhin engagiert er sich beim FC Lorsbach und bei den „Gefährten Main-Taunus“, wo er regelmäßig Fanfahrten zu den Spielen der Frankfurter Eintracht organisiert.

 

Die Idee für eine Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl reifte über das Jahr 2018 hinweg und nahm mit der Zeit Konturen an. Schultze möchte andere Ansätze als die weiteren antretenden Bewerber und Parteien verfolgen und seine Interessen und Positionen ungefiltert von Parteizwängen einbringen. Eine parteilose Kandidatur soll dafür den Weg ebnen, ein „Low- bis No-Budget“-Wahlkampf soll vom Dialog mit dem Wähler geprägt sein. Termine und Veranstaltungen sind der Homepage wilhelmottoklaus.de zu entnehmen.

 

Ein großer Schwerpunkt des Wahlprogrammes des jungen Hofheimers liegt in der Schaffung von absoluter Barrierefreiheit in der Stadt seines Herzens. „Jeder Punkt in Hofheim muss unabhängig von Alter, Beweglichkeit oder finanzieller Situation für jeden Bürger erreichbar sein“, sagt Schultze, der hier vor allem in den Stadtteilen noch enormen Bedarf sieht. Das betrifft den öffentlichen Nahverkehr mit nicht barrierefreien Bahnhöfen genauso wie die Infrastruktur einiger Stadtteile. Dass in „seinem“ Stadtteil Lorsbach kein Supermarkt existiert und der dortige Bahnhof für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Bürger nur schwerlich zu nutzen ist, empfindet Schultze als äußerst störend. Genauso ließen sich diese Themen auch auf andere Stadtteile ausweiten. Schultze: „Der Slogan der Stadt Hofheim, ´alles da, alles nah´, trifft nicht zu. Ich möchte mich dafür einsetzen, diesen Slogan auch umzusetzen. Das gilt für die Kernstadt vor allem aber für die einzelnen Stadtteile.“

 

Weiterhin möchte sich Schultze für die Stadtentwicklung stark machen. Die Rudolph-Mohr-Anlage soll offener und einladender gestaltet werden, um dort ein buntes Miteinander der Hofheimer Generationen zu ermöglichen. Dieses Potential liege momentan brach. Auch „Marxheim 2“ sieht er mit kritischen Augen. „Hier werden neue Gebiete geplant, ohne dass die nötige Infrastruktur vorhanden ist. Ich möchte eine gute Grundlage schaffen, um die Stadt gesund zu entwickeln und sich entwickeln zu lassen“, so der 23-Jährige. Auch der flächendeckende Breitbandausbau und ein Haltepunkt für Wallau entlang der neu geplanten Regionalbahnstrecke zwischen Wiesbaden und dem Frankfurter Flughafen finden Platz in Schultzes Wahlprogramm, welches unter wilhelmottoklaus.de vollständig einsehbar ist.

 

Der Slogan „frischer Wind, den Hofheim braucht“ spiegelt in vielen Facetten das wieder, was Schultze mit seiner Kandidatur bezwecken möchte. Er möchte ausbrechen aus einem Muster, möchte seine Themen ungefiltert angehen und zeigen, dass auch junge Menschen Politik mit Hand & Fuß machen können. Den Erfolg oder nicht-Erfolg seiner Kandidatur macht Schultze dabei nur bedingt vom Wahlergebnis abhängig: „Natürlich ist es das Ziel Bürgermeister zu werden, aber wenn letztlich nur eine Person mehr wegen mir zur Wahl geht, war mein Wahlkampf schon ein Erfolg, weil mehr Leute politisch aktiv werden, sich mit Themen der Kommunalpolitik auseinandersetzen und ich so meinen Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie leisten kann.“

 

Wilhelm Schultze steht für ein modernes, aber auch ein traditionsbewusstes Hofheim. Wilhelm Schultze ist der frische Wind, den Hofheim braucht.


Hofheim am Taunus, 1.1.2019